Finanzhilfen für Eltern und Studierende

Elterngeld
Mütter und Väter sollen wegen der Corona-Pandemie keine Einbußen beim Elterngeld hinnehmen müssen. Lohnersatzleistungen, wie bspw. Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld I, sollen bis zum Jahresende nicht auf das Elterngeld angerechnet werden.

Weiterhin soll für Personen, die in systemrelevanten Berufen tätig sind und deshalb aktuell keine Elternzeit nehmen können, die Möglichkeit bestehen, diese aufzuschieben.

Studierende und Wissenschaftler
Wissenschaftler sollen in der Qualifizierungsphase mehr Zeit bekommen, um Corona-bedingte Beeinträchtigungen auszugleichen. Die maximale Befristungsdauer für Zeitverträge wird um sechs Monate verlängert.

Für Studierende im BAföG-Bezug soll während der Pandemie Lohn, der aus Tätigkeiten in systemrelevanten Bereichen bezogen wird, nicht auf das BAföG angerechnet werden.

Quellen/weitere Information:
tagesschau.de
Spiegel Online

Entschädigungsansprüche gegen Darlehensvermittlungsgesellschaft

Wir möchten auf die Mitteilung der LAG Schuldnerberatung Hamburg e.V. aufmerksam machen, betreffend hier die unrechtmäßig in Rechnung gestellten Fahrtkostenanteile bei Darlehensvermittlung durch die MAXDA Darlehensvermittlungsgesellschaft.

Geschädigte sollten ihre möglichen Ansprüche bei der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern, Bahnhofstraße 24, 67655 Kaiserslautern (– Aktenzeichen 6581 VRs 6050 Js 116/20 –) geltend machen.

„Für die Beratungspraxis bedeutet dies, die Forderungen der MAXDA Darlehensvermittlungsgesellschaft besonders kritisch zu betrachten und ggf. Klient*innen auf diese Verfahren hinzuweisen. Sollte es schon Vollstreckungsbescheide geben, kommt die sog. ‚Rechtskraftdurchbrechung‘ nach § 826 BGB in Betracht (vgl. BGH, Urteil v. 30.06.1998 – VI ZR 160/97).“ (LAG Schuldnerberatung Hamburg e.V., Strafbefehl und Einziehungsanordnung gegen MAXDA Darlehensvermittlungsgesellschaft mbH in Speyer, 07.05.2020)

Zur vollständigen Mitteilung mit detaillierten Informationen gelangen Sie hier.

Programm-Tipp: „Die Inkasso-Falle – Geldeintreibern auf der Spur“

Ergänzung: der Videobeitrag ist bis zum 05. Mai 2021 verfügbar.

Anbei ein Programm-Tipp zu einer Dokumentation im ZDFinfo am Sonntag, den 03. Mai 2020, 20:15 – 21:00 Uhr:

”Verbraucherschützer und Schuldnerberater beklagen seit Jahren, dass viele Geldeintreiber unseriös arbeiten. Über die Hälfte aller Forderungen seien unberechtigt, in fast zwei Dritteln aller Fälle würden zu hohe Gebühren verlangt.

Die Tricks der Inkasso-Abzocker sind vielfältig: Sie reichen von Fantasiegebühren über mehrfach gestellte Forderungen bis hin zu Wucherzinsen. So wird auch aus einer ursprünglich geringen Forderung schnell ein riesiger Schuldenberg. Die Folge: Die Schuldner zahlen jahre- oder gar jahrzehntelang, ohne der Schuldenfalle entkommen zu können.

Die investigative Dokumentation von Andreas Baum deckt im In- und Ausland auf, wie das Geschäft mit der Inkasso-Abzocke funktioniert, wer davon profitiert und wer die Leidtragenden sind. Expertinnen und Experten geben Tipps, zeigen, woran man unberechtigte oder überhöhte Forderungen erkennt und wie man sich erfolgreich dagegen wehrt.”

Quelle und weitere Informationen:
ZDFinfo